Änderung des britischen Drohnenrechts 2026: Was neue Piloten vor dem Flug wissen müssen
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Frohes neues Jahr, Piloten.
Wenn letzten Monat eine neue Drohne unter deinem Weihnachtsbaum lag, kannst du es vermutlich kaum erwarten, dieses Wochenende im örtlichen Park loszulegen. Vielleicht spielt sogar das Wetter mit.
Aber warte noch einen Augenblick.
Während die meisten von uns am Neujahrstag ihren Kater gepflegt haben, hat sich das britische Drohnenrecht fast unbemerkt verändert. Seit dem 1. Januar 2026 gelten nach einer Änderung der CAA (Civil Aviation Authority) neue Regeln für Einsteigerdrohnen.
Wenn dir diese Nachricht zwischen all den Mince Pies entgangen ist, keine Panik. Wir wollen keine Angst machen. Als verantwortungsbewusster Händler müssen wir aber sicherstellen, dass du nicht schon bei deinem allerersten Flug versehentlich gegen das Gesetz verstößt.
Die große Änderung: Die „Spielzeug“-Regel ist geschrumpft
Jahrelang war die goldene Regel für Einsteiger im Vereinigten Königreich einfach: „Bleib unter 250 g, dann ist es im Grunde ein Spielzeug mit wenigen Regeln.“ Deshalb wurden Drohnen wie die Mini-Serie so beliebt.
Seit letzter Woche ist diese Regel für Kameradrohnen Geschichte.
Die CAA hat die Registrierungsschwelle für jede mit einer Kamera ausgestattete Drohne offiziell von 250 g auf nur noch 100 g gesenkt.
Was bedeutet das in normalem Deutsch? Tausende günstige Kameradrohnen mit 150 g oder 200 g, die noch bis Weihnachten mit „keine Registrierung erforderlich“ verkauft wurden, galten über Nacht rechtlich als Luftfahrzeuge, für die Papierkram nötig ist.
Der einfache Check vor deinem Flug an diesem Wochenende
Eigentlich ist es ziemlich unkompliziert. Schau dir deine neue Drohne an und stell dir zwei Fragen:
- Wiegt sie mehr als gerade einmal 100 g?
- Hat sie vorne eine Kamera?
Wenn du beide Fragen mit JA beantwortest (das trifft auf etwa 99 % der Einsteigerdrohnen zu, mit denen sich das Fliegen lohnt), brauchst du seit Januar 2026 vor dem Start gesetzlich zwei Dinge:
- Eine Operator ID: Sie ist so etwas wie das Kennzeichen deiner Drohne. Bei der CAA kostet sie £11,13 pro Jahr.
- Eine Flyer ID: Der Nachweis, dass du die Regeln kennst. Dafür absolvierst du kostenlos einen Online-Multiple-Choice-Test.
Damit es völlig eindeutig ist, siehst du hier die neue Rechtslage auf einen Blick:
Abbildung 1: Dein neuer rechtlicher Spickzettel für 2026. Speichere dieses Bild.
Der Markt ist chaotisch, aber wir setzen auf Ehrlichkeit
Hier müssen wir offen mit dir sein. Der Online-Drohnenmarkt ist im Moment absolutes Chaos.
Viele ausländische Anbieter und Dropshipping-Plattformen sind bei den UK-Regeln für 2026 noch nicht auf dem neuesten Stand. In ihren Angeboten prangt weiterhin „Unter 250 g! Keine Registrierung!“, weil sie entweder nicht wissen, dass sich das britische Recht geändert hat, oder es ihnen schlicht egal ist.
Bei ProDrone sind wir Onlinehändler. Wir stellen die Drohnen nicht her und können daher nicht ändern, was auf der Verpackung ab Werk steht. Aber wir können ändern, wie wir mit dir darüber sprechen.
Unser Versprechen ist einfach: **Kein irreführendes Gerede.**
Wir werden die neuen Vorschriften nicht verschweigen, nur um leichter etwas zu verkaufen. Mit dieser Meldung (und durch Aktualisierungen unserer Produkthinweise) sorgen wir dafür, dass du weißt, woran du bist. Wenn du jetzt Einsteigerdrohnen ansiehst, musst du die Gewichtsangabe mit der neuen 100-g-Grenze im Hinterkopf betrachten.
Uns ist viel lieber, du investierst jetzt 15 Minuten, um rechtlich alles zu klären, als später von einem unangenehmen Bußgeld überrascht zu werden. Wir möchten, dass dir dieses Hobby Freude macht und du nicht dafür bestraft wirst.
Zum Schluss
Ja, die Regeln sind strenger geworden. Fliegen macht trotzdem nach wie vor großen Spaß. Erledige einfach zuerst den Papierkram, halte dich von Flughäfen fern, behalte die Drohne in Sichtweite und genieße das Fliegen, ohne die Sicherheit aus den Augen zu verlieren.
Viele Grüße,
das Team von ProDrone